Corona-Tracing mit RFID im Seniorenheim – effektiver als die App

Die Corona-Pandemie stellt vor allem die Altenpflege vor eine sehr große Herausforderung. Die bisherige Erfahrung mit Corona hat gezeigt: In den Senioren- und Pflegeheimen verbreitet sich das Virus mit rasanter Geschwindigkeit, was dramatische Folgen zu Folge hat. Fast alle Bewohner in diesen Einrichtungen gehören zur Risikogruppe. In der Politik, aber auch in der Wissenschaft wird die sogenannte Tracing-App kontrovers diskutiert, allerdings gibt es noch andere Möglichkeiten, der Pandemie zu begegnen, wie beispielsweise mit RFID im Seniorenheim.

Die Funktion der Tracing-App

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Die App, über die momentan so viel diskutiert wird, nutzt die Bluetooth-Schnittstelle eines Smartphones, um auf diese Weise erkennen zu können, ob ein anderer Nutzer der App den Mindestabstand einhält. Sollte der Nutzer mit Corona infiziert sein, so wird die Kontaktperson anonym gewarnt. Für Alten- und Pflegeheime ist die App bei näherer Betrachtung allerdings nicht sonderlich praktikabel, und zwar aus diesem Grund: Der Betreiber des Heims kann die Daten aus der App im Fall einer Infektion weder einsehen noch auswerten. Es liegt immer in der Verantwortung des Nutzers der App, wie er mit der Warnmeldung korrekt umgeht. Dazu kommt, dass es nicht möglich ist, die App auf ihre Funktionalität hin zu überprüfen. RFID im Seniorenheim ist da die deutlich bessere Lösung.

Besser als jede App

Eine Grundvoraussetzung für wirklich zuverlässige Daten ist, dass alle relevant Kontakte aufgezeichnet werden. Dazu müssen aber sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter eines Seniorenheims ein Tracing-System nutzen können, was sich zum einen ohne großen Aufwand und zum anderen ohne Fehler bei der Bedienung nutzen lässt. Hier bietet sich die moderne an. Im Unterschied zur App, die auf Bluetooth basiert, hat RFID im Seniorenheim den großen Vorteil, dass das System auch ohne das aktive Zutun der Nutzer zuverlässig arbeitet. Eine mögliche Lösung sind sogenannte Track-Boxen, in denen die RFID-Hardware für die Erfassung integriert ist, sowie die Nutzung der Transponder für die Mitarbeiter und die Bewohner des Heims.

RFID im Seniorenheim – anonym und sicher

Die Track-Boxen werden an den neuralgischen Punkten im Seniorenheim installiert. Alles, was dazu gebraucht wird, sind ein Haken und ein Stromanschluss. Die Boxen registrieren automatisch, welcher Transponder sich zu welcher Zeit in welcher Reichweite befindet. Die Daten werden mittels Mobilfunk an einen sicheren Server gesendet. Überall dort, wo viele Menschen für einen längeren Zeitpunkt zusammen sind, besteht zugleich die Gefahr von neuen Infektionen. Die Aufenthaltsräume in einem Seniorenheim, der Speisesaal oder der Aufenthaltsraum der Mitarbeiter sollten dabei ebenfalls eine Track-Box bekommen. Sinnvoll ist die Box außerdem an den Ein- und Ausgängen, sowie auf den einzelnen Stationen und Etagen. Die Bewohner und die Mitarbeiter tragen die Transponder beispielsweise als Armband oder als Aufkleber.

Fazit

bewährt sich selbst in Krisenzeiten, besonders jetzt während der Pandemie. RFID funktioniert auch hier ohne Probleme, die Technik ist weniger störanfällig und die Kosten von unter einem Euro pro Transponder sprechen ebenfalls für diese Option. Entwickelt wurde das, was jetzt in Alten- und Pflegeheimen zum Einsatz kommen kann, eigentlich für Sportveranstaltungen. Aus diesem Grund sind die Transponder als Aufkleber auch sehr robust und haben eine hohe Klebekraft. Einmal an der Gehhilfe, am Rollator oder am Rollstuhl angebracht, lassen sich die Transponder nicht mehr entfernen.

Beitragsbild: depositphotos.com / 619932310 @ PerfectWave

Corona-Tracing mit RFID im Seniorenheim – effektiver als die App

Ulrike Dietz