RFID als Inventurhilfe – schnell, einfach und kostengünstig

Wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt, wartet auf viele Geschäfte eine unliebsame Aufgabe: die alljährliche Inventur. Jedes Stück im Laden und im Lager muss gezählt und erfasst werden, was in früheren Zeiten je nach Größe des Geschäfts eine echte Mammutaufgabe war. Damals musste jeder Artikel von einem Mitarbeiter gezählt werden, während ein Kollege die Zahlen in eine endlose Liste eingetragen hat. Ergaben sich hohe Differenzen, dann hat dies die Steuerprüfung auf den Plan gerufen und die Inventur zog sich noch weiter hin. Mit RFID als Inventurhilfe geht es heute deutlich schneller.

So entstehen Inventurdifferenzen

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Viele Geschäfte fürchten die jährlich vorgeschriebene Inventur, denn Differenzen zwischen den gezählten und den tatsächlich vorhandenen Artikeln sind keine Seltenheit. Da wird beispielsweise Ware aus dem Lager in den Laden gebracht, danach auf die Verkaufsflächen verteilt, immer mal wieder umsortiert und schon gibt es reichlich Störfaktoren für eine Inventur. Bringen Kunden Artikel zurück oder tauschen etwas um, dann wird die retournierte Ware gerne mal vergessen oder nicht registriert und schon stimmt die Inventur wieder nicht. Es sind besonders die ständigen Bewegungen der Waren, die die Gefahr von Differenzen bei einer Inventur erhöhen, ein Problem, was mit RFID als Inventurhilfe so nicht mehr vorkommen kann.

Hohe Kosten

Eine manuelle Inventur kostet nicht nur sehr viel Zeit, sie verursacht zugleich unnötig hohe Kosten. Eine solche Inventur muss sehr genau vorbereitet werden, oftmals ist zusätzliches Personal notwendig oder das Geschäft muss für die Zeit der Inventur sogar schließen. Die Folge sind natürlich Umsatzeinbußen, die sich viele kleine Geschäfte in der heutigen Zeit nicht mehr leisten können. Daher setzen immer mehr Unternehmen mit Filialgeschäften, aber auch kleine Läden auf RFID als Inventurhilfe. Eine durch RFID unterstützte Inventur macht eine regelmäßige Erfassung der Waren zuverlässig möglich und bietet so einen exakten Überblick über den Warenbestand.

RFID als Inventurhilfe – ein zuverlässiger Partner

Geschäfte, in denen das Auslesen der Tags noch mit der Hand geschieht oder die mit sogenannten Overhead-Readern arbeiten, müssen mit einer kostspieligen und nicht selten auch fehlerhaften Inventur rechnen. Um die Fehlerquote zu senken, hat sich beispielsweise das Modehaus Adler als eines der ersten Unternehmen schon vor rund drei Jahren dazu entschlossen, für die RFID-Erfassung der Daten einen Roboter einzusetzen. Dieser Roboter bewegt sich selbstständig durch den Laden und erfasst dabei vollautomatisch den kompletten Warenbestand. Der Roboter schafft dabei eine Leserate von bis zu 50.000 RFID-Etiketten an nur einem einzigen Tag. Der besondere „Mitarbeiter“ navigiert mit der Hilfe von Kamera- und Lasersensoren durch das Geschäft und scannt auf seinem Weg alle RFID-Tags, die sich an den Waren befinden. Erstaunlich dabei ist, dass er eine Erkennungsrate von fast 99 Prozent hat.

Fazit

Kommt RFID bei einer Inventur zum Einsatz, dann liest ein Roboter nicht nur die RFID-Etiketten aus, er speichert auch gleich die Daten und bucht sie zu einem späteren Zeitpunkt in das Warenwirtschaftssystem ein. Ist die Arbeit getan, dann hat der Kollege Roboter Feierabend und kehrt selbstständig zu seiner zurück. Sicher ist ein solcher Roboter nicht unbedingt für jedes Geschäft geeignet. Für große Unternehmen, wie die Modekette Adler, lohnt sich jedoch der Einsatz von Robotern, die zuverlässig mit arbeiten.

Beitragsbild: depositphotos.com / 540159130 @ sarymsakov

RFID als Inventurhilfe – schnell, einfach und kostengünstig

Ulrike Dietz